„Gassi-Gesetz“ zeigt realitätsfernes Handeln der Bundesregierung

 Das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Julia Klöckner plant strengere Vorgaben für Hundehalter und Hundezüchter.Der Pirmasenser FDP-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Steven Wink äußert sich zur Thematik.

 

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Pressemitteilung

vom 28.08.2020

 

 

Pressekontakt:

 

Steven Wink, MdL

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Gassi-Gesetz“ von Julia Klöckner zeigt realitätsfernes Handeln der Bundesregierung auf

Steven Wink: „Ich dachte der Karneval wird abgesagt.“

 

Pirmasens. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Julia Klöckner plant strengere Vorgaben für Hundehalter und Hundezüchter. Die Presse berichtete bereits darüber, dass unter anderem mindestens zweimal täglich eine Stunde Auslauf im Freien vorgeschrieben wird und das dauerhafte Anbinden von Hunden verboten werden soll. Der Pirmasenser FDP-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Steven Wink äußert sich zur Thematik wie folgt:

 

„Ich fühle mich durch das Handeln der Bundesregierung immerzu wie im Kabarett. Wichtige Themen werden akut versäumt. Sehe ich das neue „Gassi-Gesetz“ so weiß ich nicht mehr, ob der Karneval nicht vielmehr vorverlegt wurde. Die Vorstellungen, die Julia Klöckner präsentiert, sind für verantwortungsvolle Hundehalter schlichtweg Realität. Ich selbst habe einen Hund und mir würde im Traum nicht einfallen, diesen nicht im Sinne des Tierwohls zu halten! Natürlich gibt es Menschen, die Anstöße von Seiten der Politik in Form von Gesetzen benötigen, jedoch sehe ich in diesem Fall zahlreiche Probleme. Welches Kontrollorgan soll das Gassigehen überhaupt kontrollieren? Eine solche Vorstellung wurde am Schreibtisch fernab von jeglicher Realität geboren.

Eine Regierung, die immerzu fernab von Realität und Praxis handelt, kann keine sinnvollen Änderungen vorantreiben. Ich hätte mir von Julia Klöckner beispielsweise im Juni viel lieber eine klare Linie gegen die qualvolle Schweinehaltung mittels Kastenstand gewünscht. Aber nein, sie wollte die Praxis weitere Jahre zur Realität werden lassen. Auch die Organisation „foodwatch“ wirft Klöckner versagen beim Schutz der Kinder in Bezug auf zuckerhaltige Lebensmittel vor. Sie stellt sich gegen die Empfehlungen des wissenschaftlichen Bereits und kehrt der Wissenschaft den Rücken. Ich frage ernsthaft, was Julia Klöckner mit Rückenwind meint, wenn ihr der Wind der Wissenschaft per Orkanböen ins Gesicht weht?“